Recycling von Aluminiumverpackungen steigt auf neues Rekordniveau von 93,2 %

(16. November 2020) Mehr als 640.000 Tonnen weniger Treibhausgase 

 

Nach aktuellen Informationen der Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung mbH (GVM) stieg die stoffliche Verwertung der in Deutschland eingesetzten Aluminiumverpackungen im Jahr 2019 auf 126.600 Tonnen. Bei einer Marktmenge von 135.800 Tonnen liegt die Recyclingrate nun bei 93,2 Prozent.

gepresster Aluminiumschrott Quelle UBC 2020 Orig 3024 4032„Das neue Verpackungssetz schafft stabile Rahmenbedingungen und löst Investitionen in noch modernere Sortieranlagen aus. Davon wird auch das Aluminiumrecycling weiter profitieren. Zudem wächst die Menge der über das Pfandsystem zurücklaufenden Aluminium-Getränkedosen weiter an“, kommentierte Hans-Jürgen Schmidt, Geschäftsführer Deutsche Aluminium Verpackung Recycling GmbH, Grevenbroich die Angaben der GVM.


„Ein Recycling auf sehr hohem Niveau ist neben Materialeffizienz und perfektem Produktschutz ein wichtiger Beitrag zur Ressourcenschonung. Aus den jetzt erreichten Verwertungsmengen lässt sich eine Reduzierung von Treibhausgasen von deutlich über 640.000 Tonnen sogenannter CO2-Äquivalente pro Jahr errechnen.“

Die GVM ermittelt jährlich das Aufkommen und die Verwertung von Verpackungsabfällen in Deutschland - auch im Auftrag des Umweltbundesamtes, Berlin. Die Verwertungsmengen der verschiedenen dualen Systeme sowie die Rückführung gebrauchter Verpackungen über sonstige Organisationen und Erfassungswege werden berücksichtigt 



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