Klimaschutz durch das Recycling von Aluminiumverpackungen - Mehr als 554.000 Tonnen weniger Treibhausgase

(26. November 2018) Das Recycling von Aluminiumverpackungen hat in Deutschland auf hohem Niveau weiter zugelegt und für das Jahr 2017 einen neuen Höchstwert erreicht. 



Alu DSD Fraktion Ausschnitt 666 380

Von den in diesem Jahr im Markt eingesetzten 124.900 Tonnen Aluminiumverpackungen wurden 109.000 Tonnen stofflich verwertet.

Dies entspricht einem Anstieg von mehr als 8.000 Tonnen gegenüber dem Vorjahr und einer Recyclingrate von über 87 Prozent, wie die GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung mbH, Mainz, in einer aktuellen Studie ermittelt hat. 

"Neben Materialeffizienz und Produktschutz ist die gut funktionierende Recyclinginfrastruktur ein sehr wichtiger Baustein zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz", kommentierte Hans-Jürgen Schmidt, Geschäftsführer der DAVR (Deutsche Aluminium Verpackung Recycling GmbH, Grevenbroich), die Angaben der GVM.

"Die jetzt erreichten Verwertungsmengen reduzieren die Entstehung von Treibhausgasen um mehr als 554.000 Tonnen sogenannter CO2-Äquivalente pro Jahr. Das Anfang 2019 in Kraft tretende Verpackungssetz schafft stabile Rahmenbedingungen und löst Investitionen in noch modernere Sortieranlagen aus. Davon wird auch das Aluminiumrecycling weiter profitieren.“ 

Die GVM ermittelt jährlich das Aufkommen und die Verwertung von Verpackungsabfällen in Deutschland - auch im Auftrag des Umweltbundesamtes, Berlin.

Die Verwertungsmengen der verschiedenen dualen Systeme sowie die Rückführung gebrauchter Verpackungen über sonstige Organisationen und Erfassungswege werden berücksichtigt.