25 Jahre Deutsche Aluminium Verpackung Recycling GmbH

(24. März 2016) Seit 25 Jahren fördert die Deutsche Aluminium Verpackung Recycling GmbH (DAVR) das Recyceln von Aluminiumverpackungen nach ihrer Nutzung – mit Erfolg, wie die Recyclingrate beweist. Wurden 1991 in Deutschland noch weniger als 20 % aller gebrauchten Aluminiumverpackungen recycelt, so sind es in den jüngsten Jahren fast 90 %.


Die DAVR vertritt die Interessen der Aluminiumindustrie in Deutschland rund um das Recycling von gebrauchten Aluminiumverpackungen und arbeitet eng mit den Dualen Systemen und anderen Partnern zusammen. Damit wird sichergestellt, dass Aluminiumverpackungen über die Gelben Tonnen und Säcke erfasst und dann auch verwertet werden.

Warum entstand die DAVR?

In den 80er Jahren war in Deutschland immer mehr Abfall zu entsorgen. Ihn wie früher einfach zu deponieren, wurde als Lösung zusehends verworfen und schließlich verboten. Aber die Bürger misstrauten der Lösung, Müll in Verbrennungsanlagen zu entsorgen. Darum verfolgte die Umweltpolitik seit dem Ende der 80er Jahre das Ziel, Abfälle vorrangig zu vermeiden, sie ansonsten wenigstens zu verringern und so gut wie möglich zu verwerten – insbesondere im Bereich der Verpackungen.

So wurde am 19. März 1991 die DAVR als Selbsthilfeorganisation der Aluminiumindustrie von den damaligen Unternehmen Alcan, Alusuisse, Hoogovens, Reynolds und VAW gegründet. Es ging darum, die Vorgaben der damals neuen Verpackungs-Verordnung zu erfüllen und dabei die Marktinteressen der Aluminiumindustrie wahrzunehmen.

Recycling, so vollständig wie möglich und ein gute Umweltbilanz für Aluminium als Verpackungswerkstoff – um diese beiden Ziele geht es auch heute noch. In einem europäischen Netzwerk mit anderen nationalen Initiativen fördert die DAVR die Information der Öffentlichkeit sowie die Weiterentwicklung von Systemen und Technologien zum optimalen Sammeln und Recyceln von Aluminiumverpackungen - damit Aluminium immer wieder neu von Nutzen ist.